Bei den Gaumannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen in Melsungen stellten sich am Samstag Teams aus drei Vereinen den Kampfgerichten. Fünf Mannschaften konnten sich für den Regionalentscheid im September in Baunatal qualifizieren, vier Mannschaften traten in den Rahmenwettkämpfen an.
In der höchsten Wettkampfklasse, der jahrgangsoffenen LK 2, wiederholte sich das Duell des Vorjahres zwischen der Melsunger Turngemeinde (MT) und dem SC Neukirchen (SCN). Die Mannschaft der MT war letztes Jahr auf Rang 3 beim Landesfinale und möchte im Herbst dort wieder ums Treppchen mitturnen. Obwohl sie nur als Quartett antreten konnten, zeigten die Athletinnen von der ersten bis zur letzten Übung, dass dieses Ziel wieder realistisch ist. Die Kombination aus Eigengewächsen der MT und zwei Gastturnerinnen vom TV Windecken gewann drei Geräte und den Wettkampf mit großem Vorsprung (155,65 Punkte). Der SCN hat sich gegenüber der Vorsaison deutlich gesteigert. Angeführt vom jüngsten Mannschaftsmitglied, Nele Pauli, übertraf die Frauenmannschaft des SCN mit 140,80 Punkten zum ersten Mal die 140-Punkte-Marke. Beste Einzelturnerin der Wettkampfklasse war Malin Bussiek (MT) mit 51,75 Punkten, die Tageshöchstnote von 14,60 Punkten erzielte Martha Sophie Werner (MT) am Boden.
Die übrigen Meisterschaftswettkämpfe waren nur mit je einer Mannschaft besetzt. In der LK 3 (16 Jahre u. jünger) trat die MT mit Turnerinnen an, die überwiegend in diesem Jahr schon in der Landesliga eingesetzt wurden. Die Bodenübungen sind so zusammengestellt, dass sie auch als LK 2 gewertet werden können, und mit den beiden LK-2-Mannschaften konnte das Team an diesem Gerät auch mithalten. Gemeinsam erzielten die Bartenwetzerinnen 146,55 Punkte, beste Einzelturnerin war Finja Saul (50,05 Punkte), die auch mit 14,25 Punkten am Boden die höchste Einzelnote erreichte. Das Ziel, die Qualifikation zum Landesentscheid zu schaffen, ist realistisch.
Die beste Mannschaft in den Pflichtstufen stellte der TuSpo Borken. Neuzugang Diana Weiss erreichte als einzige P-Turnerin mehr als 60 Punkte. Sie brachte in der P 6/P 9 (jahrgangsoffen) 60,50 Punkte ins Mannschaftsergebnis von 174,60 Punkten ein. Mit ihr starteten Sophia Maikranz (58,30 Punkte), Isabell Jegel (53,90 Punkte) und Jasmin Mart (52,95 Punkte). Diana und Sophia zeigten mit je 15,35 Punkten am Sprung die beste Gerätwertung.
Ein Quintett schickte die MT in der Wettkampfklasse P 5/P 6 (14 Jahre u. jünger) an den Start. Da es keine Gegner gab, lässt sich schwer einschätzen, ob das Tagesergebnis von 170,75 Punkten reichen würde, beim Regionalentscheid aufs Treppchen zu kommen und die Qualifikation zum Landesfinale zu erreichen. Angeführt wurde die Mannschaft von Juno Weinrich (57,65 Punkte), die bereits Ligaerfahrung sammeln durfte. Die besten Einzelnoten von je 15,10 Punkten turnten Juno am Sprung und Klara Heß am Boden.
In den Rahmenwettkämpfen waren diesmal nur vier Mannschaften im Wettbewerb. Die LK 4 (jahrgangsoffen) war am Ende eine klare Angelegenheit. An Boden, Sprung und Balken ging es zwischen dem SCN und der MT jeweils knapp zu. Den Ausschlag brachte der dann Stufenbarren endgültig zugunsten des SCN. Am Ende stand es 119,55 Punkte zu 104,80 Punkte. Den Wettbewerb um die Krone der besten Einzelturnerin konnte die Neukirchenerin Julia Kallasch (38,75 Punkte) knapp vor Josefine Muster (MT, 38,65 Punkte) knapp für sich entscheiden.
Hanna Walther (SCN) war die Vorturnerin ihrer Mannschaft der Altersklasse P 4/P 6 (14 Jahre u. jünger). Sie schrieb dem Konto der Mannschaft 54,60 Punkte gut. Alle Mädchen gemeinsam erreichten 158,70 Punkte. Für die MT turnten in der P 4/P 5 (11 Jahre u. jünger) sechs Mädchen, aber keines mehr als drei Geräte. Ins Gesamtergebnis von 144,40 Punkten flossen 37,85 Punkte von Jana Blumhardt als bester Einzelturnerin ein.
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Etwa 250 Zuschauer verfolgten den ersten Wettkampf des Turngaus Fulda-Eder seit beinahe zwei Jahren in der Melsunger Stadtsporthalle. Da die Vereine zu unterschiedlichen Zeitpunkten wieder ins Hallentraining einsteigen konnten, wurde ein Einzelgerätewettkampf ausgetragen. Ein Mehrkampf (vier Geräte bei den Frauen, sechs Geräte bei den Männern) konnte geturnt werden, wurde aber nicht ausgewertet. Für jedes Gerät gab es eine eigene Rangliste.
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