Der Turntalentschulpokal in Dortmund der Turnerinnen wurde mit einem strengen Sicherheitskonzept und ohne Zuschauer ausgetragen. Trotz der äußerst ungewohnten Umstände konnte die hessische Landesauswahl der AK 10 ihre Trainingsleistungen abrufen.
Nach einem einwöchigen Vorbereitungslehrgang konnten Clara Besser (MT Melsungen), Marla Leugner Vilela (Eintracht Wiesbaden) sowie Eva und Jana Ruppert (beide Wellerode) an drei von vier Geräten überzeugen. Lediglich am Stufenbarren erreichten sie das Niveau der Vertreterinnen aus dem Rheinland und Westfalen nicht. So blieb dem hessischen Quartett am Ende des Tages der dritte Rang mit 174,25 Punkten. Die drei Nordhessischen kamen dabei alle unter die besten zehn Turnerinnen des Tages in dieser Altersklasse (Eva 7./59,850 P; Jana 8./58,800 P; Clara 10./53,775 P).
Clara turnte den bisher besten Wettkampf ihrer noch jungen Karriere. Beide Sprünge saßen auf den Punkt (Strecksalto vw und Yurchenko methodisch). Am Stufenbarren zeigte Clara erstmals die beiden geforderten Riesenfelgen im Wettkampf sowie den Strecksalto rückwärts als Abgang. Auch an Schwebebalken und Boden wusste sie die Kampfrichterinnen zu überzeugen.
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Die MT Melsungen hat für die diesjährige Mannschaftsrunde keine eigene LK2-Mannschaft aufgeboten. Weil 2023 und 2024 zwei Turnerinnen des TV Windecken die Mannschaft der MT verstärkt haben, gingen Nele Schmoll und Luna Grösch in diesem Jahr den umgekehrten Weg, um Windecken zu verstärken und holten mit den Wetterauern Mannschafts-Bronze.
Mehr lesen Die Melsunger Mannschaft um den Bundeskaderathleten Louis Kasper wusste beim ersten Wettkampf der Jugendlandesliga im Gerätturnen zu überzeugen. Das mit Abstand jüngste Team platzierte sich direkt hinter den Gastgebern, dem Nachwuchs des Bundesligisten TV Großostheim/Hösbach.
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